Herren 2: ESV unterliegt Polonia deutlich!

A-Klasse 5 – 6.Spieltag

ESV München-Ost II – SV Polonia 1:5 (0:3)

ESV II unterliegt SV Polonia deutlich

Am siebten Spieltag der A-Klasse 5 empfing die zweite Mannschaft des ESV München-Ost den SV Polonia München. Beide Mannschaften waren vor dem Spieltag noch ungeschlagen und spielten dementsprechend im oberen Bereich der Tabelle mit. Die Eisenbahner wollten nach dem starken Saisonstart auch gegen einen direkten Konkurrenten punkten und ihre Serie fortsetzen.

In der Startaufstellung des ESV München-Ost II gab es im Vergleich zur Vorwoche einige Veränderungen. Benjamin Rauscher rückte zwischen die Pfosten, während bei den Feldspielern unter anderem Moritz Borggräfe, Oscar Schmidt und Daniel Tzekov in die Startelf kamen.

Die Eisenbahner fanden gut in die Partie und zeigten in den ersten 20 Minuten eine ordentliche Leistung. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, ohne dabei zu wirklich großen Torchancen zu kommen. Umso bitterer war der Rückstand in der 19. Minute. Ein Spieler des SV Polonia München konnte sich über die rechte Seite bis in den Strafraum durchsetzen, wurde dabei nicht konsequent genug verteidigt und legte den Ball anschließend in die Mitte. Der dort lauernde Stürmer musste nur noch einschieben und brachte die Gäste mit 0:1 in Führung.

In der Folge wurde Polonia zunehmend gefährlicher, während die Eisenbahner langsam die Kontrolle über die Partie verloren. In der 31. Minute zeigte sich erneut ein ähnliches Bild: Wieder konnten die Gäste über die rechte Seite die Abwehr durchbrechen und den Ball in die Mitte bringen. Wieder musste der Stürmer nur noch einschieben und erhöhte auf 2:0.

Kurz vor der Halbzeit kam es dann noch dicker für die Eisenbahner. Eine Flanke des SV Polonia in den Strafraum konnte nicht konsequent genug geklärt werden und ein Mittelfeldspieler der Gäste kam aus rund 18 Metern zum Abschluss. Sein Schuss schlug zum 0:3 ein.

Mit diesem Ergebnis ging es wenig später in die Halbzeitpause. Die Eisenbahner konnten mit der ersten Hälfte nicht zufrieden sein. Zwar war man gut in die Partie gestartet, hatte nach dem ersten Gegentreffer aber zunehmend die Kontrolle verloren. Vor allem im eigenen Ballbesitz fehlten die Ideen, um aus den vielen Ballbesitzphasen auch zwingende Torchancen zu entwickeln.

Auch in der zweiten Hälfte zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Die Eisenbahner agierten etwas kontrollierter und erspielten sich wieder einige Angriffe, konnten daraus aber weiterhin keine klare Torchance generieren.

In der 57. Minute folgte dann eine Szene, die für viel Unverständnis auf Seiten der Eisenbahner sorgte. Michael Stromer wurde mit einem schönen Steckpass auf die Reise geschickt, setzte sich gegen einen Gegenspieler durch und lief anschließend nahezu unbedrängt auf das Tor der Gäste zu. Ein Polonia-Verteidiger holte ihn von hinten von den Beinen. Der Unparteiische entschied zwar auf Freistoß, beließ es allerdings bei einer Gelben Karte. Aus Sicht der Eisenbahner hätte diese Aktion aufgrund der klaren Torchance mit einer Roten Karte geahndet werden müssen. Damit blieb der SV Polonia München trotz der Notbremse in voller Besetzung.

In der Folge nahmen beide Mannschaften mehrere Wechsel vor. Beim ESV München-Ost kam in der 68. Minute David Thurau in die Partie, bevor in der 75. Minute Felix Klaus und Yannick Kristen folgten.

Von diesem Zeitpunkt an warfen die Eisenbahner noch einmal alles nach vorne und versuchten insbesondere mit langen Bällen, den Anschluss zu erzielen. Dadurch ergaben sich allerdings auch Räume für die Gäste. Der SV Polonia München nutzte diese konsequent und entschied die Partie mit zwei Kontern in der 81. und 83. Minute endgültig. Mit dem 0:4 und 0:5 war die Begegnung entschieden.

In der 88. Minute bekamen die Eisenbahner schließlich noch einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Moritz Borggräfe im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Diyar Tandogan übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:5-Ehrentreffer.

Kurz darauf pfiff der Unparteiische die Partie ab. Am Ende mussten sich die Eisenbahner dem SV Polonia München deutlich geschlagen geben.

Unterm Strich können die Eisenbahner mit ihrer eigenen Leistung an diesem Nachmittag nicht zufrieden sein. Der Sieg der Gäste war aufgrund des Spielverlaufs verdient. Gleichzeitig sorgten einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns für Unverständnis auf Seiten der Eisenbahner. Insbesondere die nicht ausgesprochene Rote Karte nach dem Foul an Michael Stromer hätte der Partie möglicherweise noch einmal eine andere Richtung geben können. Für die Eisenbahner gilt es nun, die Niederlage abzuhaken und in den kommenden Spielen wieder an die starken Leistungen der ersten Saisonwochen anzuknüpfen.

Kader ESV:

Benjamin Rauscher, Diyar Tandogan, Felix süßmuth, Jakob Breitsamer, Maximilian Lechner, Mykhailo Samoshchenko, Moritz Borggräfe, Oscar Schmidt, Kilian Peine, Yannick Kristen, Felix Klaus, David Dinh, David Thurau, Michael Strohmer, Benet Slamniku

Torschützen:

0:1 Maksymilian Bobek(19.), 0:2 Artur Lis (31.), 0:3 Szymon Bobek (43.); 0:4 Artur Lis (81.), 0:4 Artur Lis (83.), 1:5 Diyar Tandogan (88.)

Tabelle 7. Spieltag