Herren 1: Eisenbahner mit Remis im Verfolgerduell!

Kreisklasse 5 – 8.Spieltag

FC Rot Weiß Oberföhring – ESV München Ost 2:2 (1:0)

Eisenbahner mit Remis im Verfolgerduell!

Am achten Spieltag der Kreisklasse 5 München gastierten die Eisenbahner als Zweitplatzierter im Verfolgerduell beim Tabellendritten Rot-Weiß Oberföhring. Nachdem die Eisenbahner im Spitzenspiel gegen DJK Sportbund Ost in der Vorwoche den Kürzeren zogen, war das Ziel durch einen Dreier am Tabellenführer dranzubleiben und gleichzeitig die Verfolger auf Abstand zu halten.

Im Vergleich zur Vorwoche veränderte Trainer Thomas Bauer in Abwesenheit von Florin Costea die Startaufstellung lediglich auf einer Position. Für den verletzten Luca Jesse rückte Cedric Kitcho in die Mannschaft.

Die Eisenbahner hatten sich viel vorgenommen, doch erwischten einen denkbar ungünstigen Start in die Partie. Ein riskantes Anspiel durch Marco Stubenrauch konnte Lukas Simmerl nur unzureichend zu Torhüter Niklas Huff zurückspielen, sodass RWO-Angreifer Jonas Saathoff dazwischen spritzte, Niklas Huff umkurvte und zur frühen Führung für die Heimelf einnetzte (4.). Das Gegentor erwies sich als Wirkungstreffer für die Ostler, die auf dem schwer zu bespielenden Kunstrasen ihre Mühe hatten ins Spiel zu finden und kurz darauf Glück hatten, dass der freistehende Heimstürmer Mathis Hecht-Zirpel an Niklas Huff scheiterte. Nach 15 Minuten fanden die Eisenbahner auch über den Kampf besser ins Spiel und übernahmen die Spielkontrolle. Jedoch zeigte sich, wie so oft in der laufenden Saison, die große Abschlussschwäche der Mannschaft. Erst scheiterte der aufgerückte Innenverteidiger Marco Stubenrauch nach einer Standardsituation am Pfosten, ehe Cedric Kitcho freistehend im 1 vs. 1 mit dem Heimtorwart den Kürzeren zog. Auch zum Ende der ersten Halbzeit vergaben die Ostler in Person von Lukas Sebald und Jonas Reichart noch beste Gelegenheit zum Ausgleich, ehe der kleinliche, aber souveräne Schiedsrichter zum Pausentee bat.

Die Eisenbahner kamen aufgrund des unglücklichen Pausenrückstands mit ordentlich Wut im Bauch aus der Kabine und belohnten sich dieses Mal umgehend für den hohen Aufwand. Einen langen Ball von Lukas Sebald verwertete Jonas Reichart mustergültig und schloss sehenswert zum Ausgleich ab (48.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Halbchancen auf beiden Seiten. In der 58. Minute brachte Thomas Bauer für den sehr fleißigen, aber glücklosen Cedric Kitcho, Oscar Schmidt ins Sturmzentrum. Dieser fügte sich nahtlos ein und belebte, genauso wie Himmet Turan, der wenig später sein Comeback gab, das Offensivspiel der Eisenbahner merklich. In der 75. Minute folgte dann wie zuletzt so oft der große Auftritt von Lukas Sebald, der einen Freistoß aus über 20 Metern aus halbrechter Position ins linke Kreuzeck einschweißte. Doch die hart erarbeitete Führung sollte nur fünf Zeigerumdrehungen halten. Einem taktischen Pressingfehler vom eingewechselten Essofadh Amidou folgte eine 1vs.1 Situation von Erik Lässle gegen Joni Schlegelmilch, der die Flanke auf den Mittelstürmer Mathis Hecht-Zirpel, der sich aus dem Rücken von Innenverteidiger Felix Sebald löste, nicht verhindern konnte, sodass dieser vor Torhüter Niklas Huff einköpfte (80.). Danach spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, ohne jedoch noch einmal richtig gefährlich zu werden. Nach dreiminütiger Nachspielzeit beendete der Unparteiische die Partie beim Stand von 2:2.

Somit trennen sich die Eisenbahner vom direkten Konkurrenten unglücklich mit einem Remis und müssen zumindest vorerst den direkten Kontakt zur Tabellenspitze abreißen lassen. Es bleibt die Erkenntnis, dass die Ostler zur Erzielung eines Tores unfassbaren Aufwand betreiben müssen, während der Gegner häufig durch einfache Fehler sehr leicht zum Torerfolg kommt. In der Folgewoche begrüßen die Eisenbahner Schlusslicht SVN München II zum Heimspiel an der Thomas-Hauser-Straße. Es gilt den Fokus zu bewahren, um bis zur Winterpause möglichst alle Punkte einzusammeln. Anstoß ist am 18.10.26, um 13 Uhr.

Kader ESV:

Niklas Huff, Lukas Dörner, Felix Sebald, Jonas Schlegelmilch, Lukas Simmerl, Lukas Sebald, Benjamin Voll, Cedric Kitcho, Louis Bauer, Marco Stubenrauch, Oscar Schmidt, Himmet Turan, Fabian Rädlein, Alexander Köhne, Essofadh Amidou, Denys Kessler

Torschützen:

1:0 Jonas Saathoff (4.), 1:1 Jonas Reichart (48.), 1:2 Lukas Sebald (75.), 2:2 Mathis Hecht-Zirpel (80.)

Tabelle 8.Spieltag